Sourcing-Studie

Deutschland ist beliebtester Outsourcing-Standort

09.07.2015 von Alexandra Mesmer
Wenn IT-Verantwortliche den Betrieb oder die Infrastruktur auslagern wollen, dann am liebsten an einen Dienstleister, der in Deutschland sitzt. Klassische Offshore-Standorte wie Indien und China sind nicht mehr so beliebt, wie eine exklusive IDG-Studie zeigt.

Was sind die wichtigsten Sourcing-Strategien? Wie sieht ihre Sourcing-Strategie in fünf Jahren aus? Was sind die wichtigsten Outsourcing-Regionen? Wo sehen sie in dem IT-Bereich noch Poetenzial, etwas auszulagern? Wie wählen sie IT-Dienstleister aus? Diese und andere Fragen stellte die IDG Business Research Services zusammen mit Capgemini und Deloitte knapp 600 IT- und Businessverantwortlichen.

Je näher, desto lieber: So könnte man die regionale Präferenz der outsourcing-Auftraggeber zusammenfassen.
Foto: Denys Rudyi - Fotolia.com

Indien und China sind abgeschlagen

Die Antworten in der vorliegenden Studie "Sourcing 2015" sind zum Teil überraschend. So agieren die Befragten beim Outsourcing nach dem Motto "Je näher, desto lieber": Für mehr als 90 Prozent der IT-Verantwortliche ist Deutschland der Outsourcing-Standort Nummer eins. Die klassischen Offshore-Länder wie Indien und China sind mit 17,5 beziehungsweise 10 Prozent deutlich abgeschlagen. Komplexe Aufgaben wie Business Process Outsourcing und Beschaffung werden besonders selten an ferne Standorte verlagert.

Eines zeigt die Studie deutlich: Sourcing entwickelt sich zum entscheidenden Erfolgsfaktor für das IT-Management, bringt aber große Herausforderungen mit sich: Angefangen von den Kosten über Fragen der Sicherheit, der Agilität bis zum Alignment zwischen Sourcing- und Geschäftsstrategie.

Die komplette Studie kann im CIO-Shop erworben werden (PDF).
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