Fast jedes fünfte Unternehmen kann sich vorstellen, innerhalb der nächsten zwei Jahre oder auch kurzfristig auf Systeme umzuschwenken, die den Charakter von CRM 2.0 aufweisen. Insgesamt ist jeder zweite CRM-Anwender bereit für eine Migration.
Etwa drei Viertel der Befragten erwarten von der Lösung eine bessere Anbindung der mobilen Systeme. Dazu gehören unter anderem Laptops, PDAs und Blackberrys. Fast genauso viele interessieren sich für eine optimale Integration von CRM in das Internet. Für mehr als zwei Drittel der Firmen steht der direkte Zugang mittels RSS-Feeds, iGoogle und Newsletter zu vertrieblichen Informationen über Kunden, Branchen und Marktregion auf der Wunschliste.
Die Untersuchung zeigt, dass das Social Networking (63 Prozent) weiter an Bedeutung gewinnt. Mehr als die Hälfte erwartet Unterstützung bei der Nutzung der Business-Communities wie Xing oder Linked-In.
Hilfe für den Vertrieb
Zusätzlich sollen die neuen CRM-Lösungen auch den Vertrieb besser unterstützen. So meinen 70 Prozent der Sales-Manager, dass das System automatisch Auftragsprognosen erstellen sollte. Für etwa genauso viele muss das System als gezielte Hilfestellung Lead-Vorschläge für die Vertriebsmitarbeiter unterbreiten können.
Darüber hinaus fordert mehr als die Hälfte der Befragten Funktionen zur benutzerindividuellen Wiedervorlage. Zu den weiteren Wünschen gehören ein umfassender Datenzugriff, Möglichkeiten zur Realisierung kleinerer Kampagnen durch den einzelnen Vertriebsmitarbeiter ohne Umwege über die Marketing-Abteilung sowie ein einfacheres Handling des Systems.
Für die Studie "Unternehmen wünschen sich CRM 2.0" befragte Xact4u 230 Unternehmen im deutschsprachigen Raum.