Privates Surfen am Arbeitsplatz wird trotz Sicherheitsrisiken kaum verhindert
Gefahr erkannt, aber nicht gebannt
Die größte Gefahr sehen die Befragten darin, dass durch Anwendungen wie Webmail-Konten, Dating-Seiten oder auch USB-Geräte der Mitarbeiter Viren ins Firmennetzwerk gelangen. 57 Prozent teilen diese Angst. Fast genauso viele sehen Spam als Gefahr an (54 Prozent). 44 Prozent fürchten sich vor Phishing-Attacken auf ihr Unternehmen und 37 Prozent sehen die Gefahr, dass Mitarbeiter zu viele Informationen über das Unternehmen preisgeben könnten.
Musik-Downloads gelten als größte Gefahr. 58 Prozent der IT-Experten in den befragten Unternehmen sehen diesen Weg als das Haupt-Einfallstor für Bedrohungen. An zweiter Stelle rangiert das Internet-Dating (53 Prozent), gefolgt von Instant-Messengern (53 Prozent) und sozialen Netzwerken wie FacebookFacebook (48 Prozent). Alles zu Facebook auf CIO.de
Gefahren für ihre IT haben die Verantwortlichen zwar oftmals erkannt, doch entsprechend restriktiv im Umgang mit derlei Anwendungen sind sie häufig nicht. Drei von vier Firmen erlauben ihren Mitarbeitern am Arbeitsplatz die Nutzung von Webmail-Seiten wie Hotmail oder Googlemail (74 Prozent). Deutschland liegt hier mit 75 Prozent fast genau im Schnitt. Am restriktivsten sind hier die Firmen in den Arabischen Emiraten. Hier darf nur in etwas mehr als jeder zweiten Firma auf diese Seiten zugegriffen werden (58 Prozent). Am wenigsten Angst vor Sicherheitsrisiken über diesen Weg haben offenbar die Schweden. 83 Prozent der Befragten in dem skandinavischen Land erlauben ihren Mitarbeitern das Lesen und Senden von Mails über Webmail-Programme.
In mehr als jedem zweiten Unternehmen dürfen die Angestellten vom Arbeitsplatz aus mit anderen Menschen über Instant-Messenger kommunizieren. In Deutschland lassen das nur vier von zehn IT-Verantwortlichen zu.