Pools für Software-Lizenzen
Siemens spart mit SAM Millionen
Zwei Jahre lang hat Siemens beständig an einem zentralen und optimierten Management seines Softwarebestandes gearbeitet. Die Mühen haben sich gelohnt. Und zwar nicht nur, weil das Unternehmen kürzlich für seine Lösung SAM@Siemens den SAMS Europe Award 2012 (Software Asset Management Strategies) erhielt – vor den Mitbewerbern Adidas (Platz 2) und DB Systel (Platz 3). Verliehen wurde der Preis auf der Konferenz SAM Strategies Europe 2012 von Veranstalter we.Conect Global Leaders.
Der Weltkonzern aus München konnte dank SAM@Siemens – ein Kürzel für „Software Asset Management“-Service – nach eigenen Angaben bereits Kosten in zweistelliger Millionenhöhe vermeiden. Die Einsparungen gelangen, indem Lizenzen von Software-Produkten in gemeinsamen Bestandspools zusammengefasst wurden. Auf Basis von SAM@Siemens wurde zudem die Software-Beschaffung unternehmensweit zentralisiert.
SAM rechnet sich auch deshalb, weil Lizenzverträge und Rollout von Software besser auf die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst werden können. Damit entstehen nur dort Kosten für den Konzern, wo Software eines Anbieters im Konzern auch tatsächlich genutzt wird, erläutert Oppermann.
Möglich wird dies deshalb, weil SAM@Siemens konzernweit einen Überblick über installierte Softwareprodukte und vorhandene Lizenzen verschafft. Auf Basis dieser neuen Transparenz wird zentral beschaffte Standardsoftware den jeweiligen Bedarfsträgern über den SAM-Service weltweit zur Verfügung gestellt. Die anfallenden Kosten können nutzungsgerecht verrechnet werden. SAM@Siemens umfasst heute insgesamt etwa 3000 Softwareprodukte.