Wincor Nixdorf International AG
Standardisieren und flexibel bleiben
In Sachen Outsourcing findet CIO Dorsch es „wichtig, selbst Know-how im Haus zu haben“, ein komplettes Auslagern von IT-Entwicklung und -Betrieb kommt für sie daher nicht in Frage. Jedoch wollen sie und Blank die Performance der IT immer wieder gegen den Markt messen können, und sei es nur, um Services „sinnvoll und richtig einkaufen zu können.“
Dorsch will Infrastruktur und Anwendungen konsequent standardisieren, konsolidieren und vereinfacht, um die Kosten so günstig wie möglich halten. Eine Zentralisierung der IT ergibt sich daraus zwangsläufig. Als Betriebssystem-Standards setzt Wincor Nixdorf auf Linux, weil es, so Blank, „mittel- bis langfristig am flexibelsten zu handhaben ist.“
Hier und da werde es freilich immer noch Anwendungen auf Windows oder anderen Betriebssystemen geben; „eine 100-Prozent-Quote schafft man nie, aber wir versuchen spätestens bis Mitte 2007 überall bei 80 bis 90 Prozent zu landen“, so Dorsch. Das gelte für alle Standardisierungen.
Auf der Hardwareseite hat man sich auf Clients von HPHP verständigt; rund 5000 wurden zentral von Deutschland aus ausgerollt, ebenso wie die knapp 200 Fujitsu-Siemens-Server in Blade-Technik an demnächst drei Standorten. Im Rahmen einer „Double-Vendor“-Politik halte das, so Dorsch, die Möglichkeit offen, bei Bedarf wechseln zu können. Maximal fünf große IT-Anbieter, die sich gegenseitig ersetzen können, will man langfristig beauftragen.
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