Amazon, Cyberport, Etsy, Neckermann
Acht deutsche Online-Shops im Vergleich
Otto.de: Riesensortiment fast barrierefrei
Dem Traditionsversand aus Hamburg ist es auch online anzusehen, dass der Katalog immer noch eine wichtige Rolle spielt: Produkte können nicht nur nach Suchwort, sondern auch nach Bestellnummer ausgewählt werden. Für die Zielgruppe der Katalog-Shopper sicherlich praktisch, für reine Online-Käufer eher überflüssig und zum Glück nicht zwingend. Otto begrüßt den Kunden mit bunten, großflächigen Fotos, die Produktgrupppen und Angebote anpreisen. Eine Farbkodierung für verschiedene Produktgruppen unterstützt die Übersicht, die aber aufgrund des breiten Universalsortiments bei Otto leicht zu verlieren ist. Dafür erscheinen die Detailseiten zu Produkten sehr aufgeräumt. Wer tiefer in die Informationen oder Kundenbewertungen einsteigen will, kämpft jedoch mit vielen Pop-up-Fenstern. Löblich sind die vielen Möglichkeiten zum Produktvergleich und der Sortierung, zum Beispiel nach Preis, Größe oder Farbe, die Direktauswahl von Top-Marken in bestimmten Produktgruppen oder der schnelle Vergleich von mehreren Produkten. Benutzerfreundlich ist auch das prominent platzierte Navigationspfad, mit dem das zurückspringen zur Oberkategorie einfach gelingt.
Sehr lobenswert: Otto hat auch an Barrierefreiheit gedacht. Unter der Adresse einfach.Otto.de finden zum Beispiel Seh- oder Hörbehinderte eine weitgehend barrierefreien Zugang zu allen Produkten aus dem normalen Shop. Otto gibt offen zu, dass noch keine hundertprozentige Barrierefreiheit erreicht ist, arbeitet aber daran Hürden für verschiedene Nutzer abzubauen. Auf dem Smartphone bietet der Versand zwar keine Apps, aber eine gute Mobilversion der Site unter m.otto.de. Otto zeigt sich sehr kundenfreundlich und flexibel bei Bezahlmöglichkeiten, jedoch finden sich auch negative Erfahrungsberichte von Erstbestellern, die nach einer Bestellung per Brief darüber informiert wurden, dass Kauf auf Rechnung noch nicht möglich sei - obwohl es auf der Website angeboten wurde.
Fazit: Otto ist es insgesamt gut gelungen, sein Riesensortiment in aufgeräumte, flotte und übersichtliche Seiten zu verpacken, in denen jeder so tief einsteigen kann wie er will und bequem einkaufen kann.
- Die größten Fehler der Website-Gestaltung
Diese Fehler sollten Sie bei der Gestaltung Ihrer Corporate Website unbedingt vermeiden: - Fehler 1:
Print-Inhalte unbearbeitet für die Website übernehmen. - Fehler 2:
Zentrale Inhalte wie Unternehmensprofil, Strategie und Ziele verschweigen oder verstecken. - Fehler 3:
Veraltete Inhalte. - Fehler 4:
Endlose Texte. - Fehler 5:
Zu viele Dokumente zum Herunterladen (pdf, doc, xls) statt Informationen in HTML anbieten. - Fehler 6:
Das Corporate Design missachten. - Fehler 7:
Übermäßige und aufdringliche Sound- und Animationseffekte nutzen. - Fehler 8:
Eine Website einrichten, die Interessenten erst nach langer Ladezeit zugänglich ist. - Fehler 9:
Übertriebene Flash-Intros ohne Skip-Funktion. - Fehler 10:
Kontaktbarrieren aufbauen etwa durch komplizierte oder nicht funktionierende Formulare. - Fehler 11:
Nicht funktionierende Links. - Die größten Fehler der Website-Gestaltung
Diese Fehler sollten Sie bei der Gestaltung Ihrer Corporate Website unbedingt vermeiden: - Fehler 1:
Print-Inhalte unbearbeitet für die Website übernehmen. - Fehler 2:
Zentrale Inhalte wie Unternehmensprofil, Strategie und Ziele verschweigen oder verstecken. - Fehler 3:
Veraltete Inhalte. - Fehler 4:
Endlose Texte. - Fehler 5:
Zu viele Dokumente zum Herunterladen (pdf, doc, xls) statt Informationen in HTML anbieten. - Fehler 6:
Das Corporate Design missachten. - Fehler 7:
Übermäßige und aufdringliche Sound- und Animationseffekte nutzen. - Fehler 8:
Eine Website einrichten, die Interessenten erst nach langer Ladezeit zugänglich ist. - Fehler 9:
Übertriebene Flash-Intros ohne Skip-Funktion. - Fehler 10:
Kontaktbarrieren aufbauen etwa durch komplizierte oder nicht funktionierende Formulare. - Fehler 11:
Nicht funktionierende Links.